Warum ein gute Küchenbeleuchtung so wichtig ist

Eine gute Beleuchtung hat Einfluss auf alles in der Küche – darauf, wie sie funktioniert, wie sie sich anfühlt und wie ihre Farben zur Wirkung kommen. Die richtige Mischung aus Umgebungs-, Arbeits- und Akzentlicht hebt Materialien hervor, schafft Atmosphäre und erweckt das Design zum Leben. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du die Beleuchtung planst, auswählst und platzierst, sodass eine perfekte Balance zwischen Funktion, Komfort und Stil entsteht.
Die Küche ist nicht mehr nur zum Kochen da – sie ist das Herz des Zuhauses, in dem man den Tag mit einer Tasse Kaffee beginnt, einander bei den Hausaufgaben hilft und sich zu langen Abendessen trifft, deren Gespräche bis spät in die Nacht andauern. Es ist ein Raum, der sich mühelos von praktisch zu persönlich verändern soll – im einen Moment hell und effizient, im nächsten weich und stimmungsvoll.
Die Beleuchtung spielt eine zentrale Rolle für den Eindruck und die Funktion der Küche. Die richtige Beleuchtung erleichtert das Kochen, unterstreicht die Schönheit des Designs im Detail und verleiht dem gesamten Raum eine einladende Wärme. In diesem Ratgeber zeigen wir, wie du eine Beleuchtung planst, die für jeden Zweck geeignet ist – von konzentrierter Helligkeit am geschäftigen Morgen bis hin zum entspannten, gedämpften Licht für die abendliche Runde am Tisch.
Plane die Beleuchtung nach der Art und Weise, wie du die Küche nutzt
Jede Küche hat Zonen mit unterschiedlichen Anforderungen:
- Arbeitsbereiche – Arbeitsflächen, Spüle und Kochfeld – benötigen helles, konzentriertes Licht, damit du alles gut erkennst.
- Umgebungsbereiche – Essbereiche, Sitzgelegenheiten, offene Flächen – profitieren von weicherem, diffuserem Licht, das für Atmosphäre sorgt.
Da sich in deiner Küche Arbeit und Geselligkeit abwechseln, ist eine flexible Beleuchtung unerlässlich. An derselben Kücheninsel, auf der du das Gemüse schneidest, finden später Gespräche bei einem Glas Wein statt – und die Beleuchtung sollte sich daran anpassen.

Entscheide dich für die richtigen Lichtquellen
Jede Art von Licht hat eine Aufgabe zu erfüllen.
Umgebungsbeleuchtung
Deine allgemeine Lichtquelle. Deckenleuchten, Einbaustrahler oder Leuchten in Stromschienen sorgen für ein gleichmäßiges Licht und beseitigen dunkle Ecken.
Arbeitsbeleuchtung
Fokussiertes Licht für die Bereiche, in denen du am meisten arbeitest – Unterbauleuchten, Wandlampen oder Pendelleuchten. Pendelleuchten eignen sich perfekt für Kücheninseln.
Akzentbeleuchtung
Hiermit erreichst du Tiefe und Atmosphäre. Es kann sich dabei um sanft beleuchtete Regale, eine integrierte Schrankbeleuchtung oder Sockelleuchten handeln.

Schritt 3
Wie viel Licht brauchst du?
Die Lichtleistung wird in Lumen (lm) gemessen. Als Faustregel gilt:
- Arbeitsbereiche: 600–800 lm/m²
- Umgebungsbereiche: 200–300 lm/m²
Beispiel:
Eine 20 m² große Küche mit 3 m² Arbeitsfläche benötigt insgesamt etwa 5.000–7.500 lm
Wenn du eine dunkle Küche hast oder nur wenig Tageslicht, solltest du dich für die höheren Werte entscheiden.
Tipp: Es ist einfacher, zu viel Licht zu dimmen, als später mehr hinzuzufügen.
Die Beleuchtung hängt von der Größe Ihrer Küche ab

1600 — 2000mm

2800 — 3700mm
Für die richtige Lichtqualität sorgen
Dimmbare Beleuchtung
Unverzichtbar für eine multifunktionale Küche. Helligkeit fürs Kochen; ein schöner stimmungsvoller Schein zum Abendessen.
Farbtemperatur
Gemessen in Kelvin (K):
– Etwa 3.000 K sorgen für ein natürliches, leicht warmes Licht, das für die meisten Küchen ideal ist.
– Für eine gute Ausgewogenheit versuche es mit 3.000 K für die Arbeitsbereiche und 2.700 K für die Umgebungsbereiche.
Ausgewogenheit und Helligkeit
– Umgebungslicht: mehrere weiche Lichtquellen (zum Beispiel Deckenstrahler 350–400 lm).
– Arbeitslicht: weniger, aber stärkeres Licht (500–2.000 lm).

Positionieren der Beleuchtung für die beste Wirkung
Pendelleuchten
- Über Kücheninseln: 75–80 cm über der Arbeitsplatte
- Über Tischen: 55–65 cm über der Tischplatte
- Indem sich die Leuchten nicht in direkter Sichtlinie befinden, vermeidest du Blendungen
- Verwende immer dimmbare Leuchtmittel
Deckenspots
- Gleichmäßig verteilen, um alle Zonen zu beleuchten
- So ausrichten, dass nicht nur Tresen und Arbeitsflächen, sondern auch Schubladen und Bodenflächen beleuchtet werden
- Vermeide die Platzierung direkt über Pendelleuchten – so vermeidest du Schattenwurf
Plane Deckenspots frühzeitig ein – es ist einfacher, sie zu installieren als sie später nachzurüsten.

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Die perfekte Beleuchtung von Kvik Living
Hebe mit Licht die Farben und den Charakter der Küche hervor
Die Beleuchtung macht die Küche nicht nur heller, sondern offenbart auch ihre wahre Persönlichkeit. Jede Farbe und jedes Material reagiert anders auf das Licht der Umgebung. An einem sonnigen Tag kann deine grüne Küche hell und leuchtend aussehen; an einem bewölkten, regnerischen Tag neigt sie vielleicht eher zu einem gräulichen Grünton.
- Natürliches Tageslicht ändert sich im Laufe des Tages. Von der sanften Kühle des Morgens wird es zum Abend hin wärmer. Damit verändert sich laufend auch das Erscheinungsbild von Türen, Griffen und Arbeitsplatten.
- Warmes Kunstlicht (ca. 2.700 K) hebt erdige Töne wie Eiche, beige und terracotta und hervor und verleiht ihnen Fülle und Wärme.
- Kühleres Licht (3.000–3.500 K) hebt Weiß , Grau- und Grüntöne hervor und sorgt so für ein klares, modernes Ambiente.
- Gerichtetes Licht von Pendelleuchten oder Unterschrank-LEDs hebt die Textur von Holzmaserungen, gebürstetem Metall und matten Oberflächen hervor.
Die richtige Beleuchtung hilft dir nicht nur dabei, die Küche zu sehen, sondern auch, sie zu spüren.
Tipp: Besuche ein Kvik Studio in deiner Nähe und schau dir an, wie unterschiedliche Lichtverhältnisse die einzelnen Farben und Oberflächen zum Leben erwecken. Oder probiere zu Hause unter verschiedenen Lichtverhältnissen Muster aus, bevor du dich entscheidest. Im Kvik Studio kann du Muster erhalten, die du zu Hause ausprobieren kannst.

Alles unter einem Hut
So gelingt ein perfektes Beleuchtungskonzept:
1. Definiere deine Arbeits- und Umgebungsbereiche
2. Bestimme, wo du Umgebungs‑, Arbeits- und Akzentbeleuchtung brauchst
3. Entscheide dich für warme, natürliche Farbtöne
4. Damit du flexibel bleibst, solltest du Dimmer verwenden
5. Achte darauf, dass die Beleuchtung die Materialien und Farben hervorhebt
Eine gut beleuchtete Küche ist praktisch bei Tag und stimmungsvoll in der Dunkelheit. Die Beleuchtung ist das i-Tüpfelchen, das aus großartigem Design ein wohnliches Zuhause macht.
Tipp: Kombiniere eine dezente Unterschrankbeleuchtung mit einer Sociable Lamp über der Arbeitsfläche. So ist es hell, wenn du viel Licht brauchst – und ansonsten gemütlich.



